Im ersten Gespräch geht es nur um Sie: wie Sie wohnen, wie Sie kochen, was Sie heute stört. Denn eine gute Küche beginnt nicht mit einem Schrank, sondern mit Ihnen.
Was Sie nicht mehr wollen, wissen Sie genau
Die alte Küche ist zu eng, zu dunkel, zu unpraktisch. Was die neue können soll, ist oft schwerer zu sagen. Hinter dem Satz „Wir brauchen eine neue Küche“ steckt meist mehr: der Wunsch, beim Kochen nicht mehr mit dem Rücken zur Familie zu stehen. Endlich einen Platz für den Kaffee am Morgen. Oder das Gefühl, nach dem Umzug wirklich angekommen zu sein.
Deshalb fragen wir nicht „Wie oft kochen Sie?“, sondern: „Erzählen Sie mal, wie ein ganz normaler Abend bei Ihnen in der Küche aussieht.“
„Wer zuhören kann, plant besser.“
Wer frühstückt wann? Wo stellen Sie die Einkaufstaschen ab? Wo sitzt jemand mit einem Glas Wein und erzählt vom Tag, während der andere kocht? Aus solchen kleinen Antworten entsteht eine Küche, die zu Ihnen passt – und nicht zu irgendeinem Katalog.
Wenn Sie zu zweit kommen, fragen wir ausdrücklich beide. Oft hat die ruhigere Person die wichtigsten Wünsche. Und eine Küche, in der sich nur einer wiederfindet, ist keine gute Küche.
Fünf Fragen, über die Sie vorher nachdenken können
- 01Was stört Sie an Ihrer jetzigen Küche am meisten?
- 02Was soll die neue Küche können, was die alte nicht kann?
- 03Wer nutzt die Küche außer Ihnen – und wie?
- 04Gibt es etwas, das Sie in Ihrer Küche heute vermissen?
- 05Wie sieht es aus, wenn Sie in der neuen Küche für oder mit Freunden kochen?